Monat: Februar 2015

Karnevalumzug in Braunschweig wegen Terrorgefahr kurzfristig abgesagt.

„Viel zu lange haben wir uns unsere Freiheiten schon nehmen lassen. Ob vom Staat oder einzelnen Idioten. Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit mehr in unserem Zeitalter. Wir alle sind aufgerufen, Libertad zu verteidigen, möchten wir unser Verständnis vom selbstbestimmten Leben wahren“. Josef E. Weeke

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Schon die Headline des Spiegel drückt deutlich aus, wohin die mediale Reise der nächsten Tage gehen wird.
So wird die Formulierung einer „konkreten islamistischen Gefährdung“ wie Wasser auf den Mühlen von Pegida, AfD, NPD oder auch unserem stets nach Voratsdatenspeicherung schreienden Innenminister laufen.

Fakt ist, dass ein Karnevalsumzug, für den die Jecken ein Jahr hingearbeitet haben, um Brauchtum zu pflegen und gemeinsam zu feiern, nun kurzfristig abgesagt wurde und der Sicherheit unserer Freiheit den Vorrang eingeräumt wurde.

Nun, aber alle Muslime über einen Kamm zu scheeren und sie terroristischen Religioten gleich zu setzen ist ebenso unlauter, wie alle Deutschen zu Nazis zu erklären.
Beides ist Stammtischniveau und dient weder dem Miteinander noch der Freiheit für jedermann.
Es dient lediglich dem Spiel „teile und herrsche“ und der Erkenntnis, dass Angst schon immer das beste Zugpferd war, Menschen ihre Freiheiten zu nehmen.

Nicht von ungefähr waren die Kontakte zwischen der Pegidafrontfrau und dem Innenministerium enger, wie angenommen.
Nicht umsonst zahlen Kommunen sogenannten Antifanten Handgeld, damit diese organisiert zu Demos anreisen und letztlich „Krawall machen“.
Die Meinungsfreiheit unterwandert und nun das Brauchtum gefährdet. Und staatliche Gruppierungen immer mitten drin statt nur dabei.

Ich glaube, wir brauchen weder Religioten noch Politiker, welche uns spalten und somit leichter lenken wollen. Auch braucht Europa m.E. keinen faschistischen Schokokönig noch wir den „Schutz“ unseres grossen Bruder jenseits des Atlantik.

Was wir brauchen ist letztlich recht einfach.
Wir brauchen Einigkeit und die Toleranz, dass jedem Leben die gleichen Rechte zustehen.
Wir brauchen die Gabe, Vielfalt annehmen zu können ohne unsere Freiheiten zu opfern.
Und wir brauchen endlich wieder „Eier in der Hose“ um NEIN zu Hetze und Spaltung zu sagen und Feste zu feiern, wie sie fallen.

Wir brauchen die Fähigkeit, selber zu tun was wir möchten und unseren Mitmenschen selbiges einzugestehen, solange wir nicht dem jeweils Nächsten damit schaden.

Mehr ist es letztlich nicht, denn wir alle sind Mensch.
Und wer meint, solches nicht akzeptieren zu brauchen, der gehört bestraft. Egal, ob es sich um einen Pfaffen, einen Iman, einen Politiker, einen Bankster oder Gretchen Müller handelt.

Unsere Freiheit sollten wir uns nicht nehmen lassen.
Ob im Kleinen ein selbsternannter Tierschutzhof Lindern Amok läuft oder im Großen Kriegshetze betrieben und Fema Camps gebaut werden,…..

es ist unsere Entscheidung, ob wir bei solchen Spielchen ohnmächtig mitmachen oder Mensch bleiben. Rache und Fehde haben noch nie Frieden stiften können.

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Und allen, welche immer noch glauben, dass Zitronenfalter wirklich Zitronen falten, so wie Politikern am Wohl ihres Souveräns gelegen sei,…wünsche ich eine möglichst schmerzfreie Hirnbefreiung. Sollten wir uns dann aber zukünftig darauf einstellen, „Demonstrationen ohne Teilnehmer“, „Fußballspiele ohne Stadiumbesuch“ oder andere „Menschenansammlungen ohne Menschen“ sicher bei Bier und Chips vorm heimischen Glotz-TV anzuschauen. 

Welcome to the brave new world.

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Herzlichst
Josef E. Weeke mit einem Alaf in die alte und einem Helau in die neue Heimat.

Warum Artenschutz alle Arten einbezieht und Resistance immer noch das Gebot der Stunde bleibt

Namasté werte Freunde von Natukra.

Im Gegensatz zu den meisten Tierschützern oder auch den „nur die menschliche Spezie“ zählenden Hardlinern, geht es Natukra darum, aktiv für den Schutz allen Lebens einzutreten.
Jede Art hat ihre Berechtigung und keine hat die moralische Erlaubnis, andere Arten auszubeuten oder gar zu vernichten.

In dem Spiel „teile und herrsche“ verstehen es dabei einige, stets die Menschen gegeneinander in Stellung zu bringen und timen diese Aktionen sehr wohl und durchdacht aufeinander ab.

Dabei zeigen bereits Kleinigkeiten, wie der Durchschnittsmensch reagiert.
Nehmen wir die an sich bedeutungslose Änderung der AGB Änderung von Facebook.

Mit Wirkung vom 30.01.2015 an „verschärft“ FB seine Datenschutzbestimmungen zum Nachteil des Kunden.

Dies nahm der Unterzeichner dieses Blogs zum Anlass, seinen Abschied nach nun sechs Jahren aus dem sozialen Netzwerk vorzubereiten und entsprechende Datensätze zu sichern.

Glaubt wirklich jemand, Natukra würde dies tun, da uns lediglich die Zunahme personalisierterer Werbung stören würde?
Okay, Werbung an sich finde ich tatsächlich so sinnvoll wie ein Furunkel am Ar…, letztlich würde ich dies aber mit einigen schnellen Klicks abstellen können.

Was mich als Artenschützer dagegen erheblich mehr stört ist die Tatsache, dass FB sich durch die neuen AGB das Recht nimmt, alle Fotos, Videos o.a. Daten aus dem Handyspeicher anzueignen und diese verwerten zu können.

Gerade als Artenschützer dokumentiert man aber recht häufig Vorgänge, welche strafrechtlichen Charakter in sich bergen und bewegt sich dabei womöglich zuweilen selber in einem strafrechtlich zu bewertenden relevanten Raum.

Im Gegensatz zu den vorherigen FB AGB ist es nun rechtlich so, dass zukûnftig solch von einer „social Community“ gesammelte Daten an die zuständigen Behörden legal übermittelt werden könnten und als Beweismittel zulässig wären.

In Zeiten, in welchen Artenschutz gerne bereits als Ökoterrorismus bezeichnet wird und Staaten wie auch die dort mächtigen Lobbyisten eine Flut von Klagen verursachen, ist dies m.E. eine bedenkliche AGB Änderung.

Da ich meist direkt an den Orten des Geschehens weile und ausschliesslich nur über diverse Handys kommuniziere und arbeite, ist eine solche AGB Änderung für mich nicht akzeptabel.

Möchte ich meine Arbeit unverändert weiter tun, zieht dies als Konsequenz meinen Rückzug aus FB nach sich.
Wäre ja ansonsten ebenso albern, wie wenn ich ein i-phone und entsprechende clouds nutzen würde.

Es geht letztlich nicht dadrum, ob Nutzerdaten von mir erhoben werden. Dieser Traum von Privatsphäre ist lange ausgeträumt und von uns versäumt worden, unsere Rechte zu verteidigen.

Es geht dadrum, inwieweit Nutzerdaten -auch als Beweismittel- Verwendung finden könnten.

Somit ist mein Abschied aus Facebook im vollen Gange und meine Anmeldung beim russischen FB Pendant erfolgt.

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Josef Weeke bei Vk

Natürlich sammelt auch der russische Betreiber unsere Daten. Letztlich nimmt er aber in seinen AGB sich nicht das „Recht“ heraus, alle Handydaten abzusaugen und legal zu verwerten.

Ein bei unserer Tätigkeit bedeutsamer Unterschied!

Artenschutz bedeutet eben, für alle bedrohten Arten ein zu stehen. Das betrifft neben vom Aussterben bedrohten wie auch gequälten Tierarten oder Pflanzen eben auch den Menschen.

Im Unterschied zu den Tier- und Pflanzenarten schaft sich dabei der Mensch aber m.E. zunehmend mehr ab.
Nicht nur, dass wir durch die zunehmende Zerstörung unserer Mitwelt uns selber die Lebensgrundlage entziehen, finden wir in unserer Gier nach Fleisch, Luxus oder schlicht Machtausübung kein Ende mehr und scheinbar ist niemand da, welcher uns beim „ride to death“ noch Einhalt gebieten würde.

Der Wunsch, „Rache statt Sühne“, „Sex statt Liebe“, „Rechthaberei statt Mut zum Dialog“ oder „Fressen statt Essen“ bestimmt dabei alle Arten unserer Gesellschaft und ist das Schmiermittel der „Teile und Herrsche“ Gesellschaft.

M.E. ist auch unsere Re-Gier-ung längst kein Maßstab mehr für eine demokratische Ordnung, welche zudem auf dem Gleichheitsgrundsatz aufgebaut wäre.

Meinungsfreiheit ist solange ein schützenswertes Recht innerhalb unserer Gesellschaft, solange es die Meinung der Regierenden wieder spiegelt oder es deren jeweiligen Taktik zeitnah letztlich entgegen kommt.

Stichwort: „Vernetzung der Pegida Führung und des Innenministeriums“.
Stichwort:“NSU Prozess und wie dabei verfahren wird.“

Auch die Strafzubemessungen oder die Möglichkeit der Resozialisierung scheint keinen Gleichheitsgrundsätzen zu folgen.

Warum kommt man ansonsten einem Wurstfabrikanten (Tierqual) und Ex FC Bayern München Leader (Macht und Gier) oder einem abgehalfterten Koksnutten „konsumierenden“ TV Moderator (Sex statt Liebe) sowohl beim Wiedereinstieg in unsere Gesellschaft erheblich mehr entgegen, wie einer 80 jährigen verarmten Oma, welche beim Schwarzfahren erwischt wurde oder wird ein nun 93 jähriger SS Helfer, welcher Gepäckstücke verladen hat, in Beihilfe zu 300.000 fachen Mord angeklagt?

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93 jähriger SS Helfer vor Gericht

Die Schlagzeile „SS Helfer“ sugeriert dabei dem menschlichen Gehirn die wörtliche Nähe zu „SS Angehörigen“.
Nach dieser Logik müsste nun jeder damalige Postbote, Gleisweichensteller, Politiker oder Lehrer, welcher heute noch lebt, wegen Beihilfe zum Mord unter Anklage gestellt werden.
Geht es also nun wirklich darum, spezifischem Unrecht vor Gericht Gerechtigkeit widerfahren lassen zu wollen oder soll letztlich auch in der dritten Generation nach dem Krieg der Bevölkerung unvergessen gemacht bleiben, dass ein ganzes Volk unter Anklage stand und noch steht.

Im Hinblick auf unserer aussenpolitischen Nähe zu einer mit Nazis durchsetzten ukrainischen Regierung erscheint mir dies dann wie der blanke Hohn.

Kein Wunder, wenn das Regierungshaupt des Staates, welcher Ausschwitz befreite somit explizit zu dem 70. jährigen Gedenktag nicht eingeladen wurde und diverse deutsche Medien meanwhile den Eindruck versuchen zu vermitteln, der Ami habe Ausschwitz befreit.

Überlegt man dann noch, dass nach der Stadt Schwerte nun auch Augsburg ehemalige KZ Stellen wie KZ Aussenstellen nutzen wird, um Flüchtlinge unterzubringen, ist der Empathiefähigkeit nur noch zynische Achtung geschuldet.

So schreibt der Spiegel:
Aussenstelle des KZ Dachau wird Flüchtlingsunterkunft

„Die sensible Historie der ‚Halle 116‘ ist der Stadt selbstverständlich bewusst“, betonte Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU). SPD-Sozialreferent Stefan Kiefer verwies darauf, dass die Unterkunft für die Asylbewerber nur im Obergeschoss der Halle geplant sei. Im unteren Teil solle eine Gedenk- und Begegnungsstätte an die Vergangenheit des Ortes erinnern. „Die Halle soll künftig ein Gedenkort, gleichzeitig aber auch ein belebter Ort werden“, sagte Kiefer dem Bayerischen Rundfunk.“

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Wo bitte haben wir hier einen Eimer? ….würgh.

Es geht mir weder drum, den unmenschlichen Holocaust Nazideutschlands zu verharmlosen noch die Schuldfrage aufzuwerfen.
Beides ist ebenso unstrittig und ein Verbrechen gegen das Leben wie auch der Völkerrechtswidrig geführter Krieg gegen den Irak oder das Morden in der Ukraine, Palästina, Nigeria und sovielen anderen Orten auf der Welt.

Meines Erachtens ist ebenso unser Fleischkonsum ein Verbrechen gegen das Leben und jeder, der diesem trotz besseren Wissens fröhnt, hat aktiven Anteil am Mord sowohl der „Nutztiere“ (Diese Bezeichnung ist letztlich schon der Hohn und dient der Verschleierung und Akzeptanz) wie auch an den Hungertod von durchschnittlich 40.000 Menschen pro Tag und ebenso vielen Toten, welche sich ihr Leid angefressen haben. Allein 600.000 Tote jährlich in den USA, welche an koronaren Erkrankungen als direkte Folge ihres Fleischkonsums sterben.
(Filmtipp: Gabel statt Skalpel)

Letztlich viel unnötiges Leid und Tod für jede dieser Gruppen und im eklatanten Gegensatz stehend zu dem Wissen, welches wir Menschen zumindest längst haben.

Wenn Behörden aber somit wider wissenschaftlicher Erkenntnisse stehend lieber Lobbyisten sich beugend agieren und der Mensafrass in Horten und Unis bereits krank macht, brauch ich mich kaum wundern, warum die Mehrheit noch nichts ändern mag.

Letztlich reagieren 95 % der Menschen erst dann, wenn die Hütte bereits brennt. Einfach weil es vorher so bequem war nichts ändern zu wollen oder es einfach nur lecker war.

Lecker in den Tod und dabei etliche andere Leben gleich mitreissend.

Sich Artenschutz verschreibend, heißt nicht vorzuverurteilen noch Rache zu fördern. 
Es heißt, dem Leben verpflichtet zu bleiben und notfalls auch Widerstand gegen Unbill an Mensch und Tier zu leisten.
Es heißt aufklären, aber auch aktiv sein.
Und vor allen Dingen heißt es, Unrecht gegen Mensch und Tier überall auf der Welt nicht mehr unwidersprochen, mittragen zu helfen.

Trebkinka hat nie aufgehört zu existieren. Du findest es in jedem Masttierbetrieb, Schlachthof, Kriegsschauplatz und ebenso in etlichen Familien.

Treblinka sind wir und nur wir können dies ändern und zu einem Garten Eden wandeln.

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Diese Entscheidung treffen Du oder ich. Jeden Tag auf’s Neue und immer mit der Chance, die Entscheidung wieder für das Leben fällen zu können.
Alles Gute zu Imbolc und möge das Licht der Welt unsere Herzen erhellen und auflodern für das Leben an sich.

Herzlichst
Josef E. Weeke