Karneval

Karnevalumzug in Braunschweig wegen Terrorgefahr kurzfristig abgesagt.

„Viel zu lange haben wir uns unsere Freiheiten schon nehmen lassen. Ob vom Staat oder einzelnen Idioten. Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit mehr in unserem Zeitalter. Wir alle sind aufgerufen, Libertad zu verteidigen, möchten wir unser Verständnis vom selbstbestimmten Leben wahren“. Josef E. Weeke

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Schon die Headline des Spiegel drückt deutlich aus, wohin die mediale Reise der nächsten Tage gehen wird.
So wird die Formulierung einer „konkreten islamistischen Gefährdung“ wie Wasser auf den Mühlen von Pegida, AfD, NPD oder auch unserem stets nach Voratsdatenspeicherung schreienden Innenminister laufen.

Fakt ist, dass ein Karnevalsumzug, für den die Jecken ein Jahr hingearbeitet haben, um Brauchtum zu pflegen und gemeinsam zu feiern, nun kurzfristig abgesagt wurde und der Sicherheit unserer Freiheit den Vorrang eingeräumt wurde.

Nun, aber alle Muslime über einen Kamm zu scheeren und sie terroristischen Religioten gleich zu setzen ist ebenso unlauter, wie alle Deutschen zu Nazis zu erklären.
Beides ist Stammtischniveau und dient weder dem Miteinander noch der Freiheit für jedermann.
Es dient lediglich dem Spiel „teile und herrsche“ und der Erkenntnis, dass Angst schon immer das beste Zugpferd war, Menschen ihre Freiheiten zu nehmen.

Nicht von ungefähr waren die Kontakte zwischen der Pegidafrontfrau und dem Innenministerium enger, wie angenommen.
Nicht umsonst zahlen Kommunen sogenannten Antifanten Handgeld, damit diese organisiert zu Demos anreisen und letztlich „Krawall machen“.
Die Meinungsfreiheit unterwandert und nun das Brauchtum gefährdet. Und staatliche Gruppierungen immer mitten drin statt nur dabei.

Ich glaube, wir brauchen weder Religioten noch Politiker, welche uns spalten und somit leichter lenken wollen. Auch braucht Europa m.E. keinen faschistischen Schokokönig noch wir den „Schutz“ unseres grossen Bruder jenseits des Atlantik.

Was wir brauchen ist letztlich recht einfach.
Wir brauchen Einigkeit und die Toleranz, dass jedem Leben die gleichen Rechte zustehen.
Wir brauchen die Gabe, Vielfalt annehmen zu können ohne unsere Freiheiten zu opfern.
Und wir brauchen endlich wieder „Eier in der Hose“ um NEIN zu Hetze und Spaltung zu sagen und Feste zu feiern, wie sie fallen.

Wir brauchen die Fähigkeit, selber zu tun was wir möchten und unseren Mitmenschen selbiges einzugestehen, solange wir nicht dem jeweils Nächsten damit schaden.

Mehr ist es letztlich nicht, denn wir alle sind Mensch.
Und wer meint, solches nicht akzeptieren zu brauchen, der gehört bestraft. Egal, ob es sich um einen Pfaffen, einen Iman, einen Politiker, einen Bankster oder Gretchen Müller handelt.

Unsere Freiheit sollten wir uns nicht nehmen lassen.
Ob im Kleinen ein selbsternannter Tierschutzhof Lindern Amok läuft oder im Großen Kriegshetze betrieben und Fema Camps gebaut werden,…..

es ist unsere Entscheidung, ob wir bei solchen Spielchen ohnmächtig mitmachen oder Mensch bleiben. Rache und Fehde haben noch nie Frieden stiften können.

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Und allen, welche immer noch glauben, dass Zitronenfalter wirklich Zitronen falten, so wie Politikern am Wohl ihres Souveräns gelegen sei,…wünsche ich eine möglichst schmerzfreie Hirnbefreiung. Sollten wir uns dann aber zukünftig darauf einstellen, „Demonstrationen ohne Teilnehmer“, „Fußballspiele ohne Stadiumbesuch“ oder andere „Menschenansammlungen ohne Menschen“ sicher bei Bier und Chips vorm heimischen Glotz-TV anzuschauen. 

Welcome to the brave new world.

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Herzlichst
Josef E. Weeke mit einem Alaf in die alte und einem Helau in die neue Heimat.