was kann ich als einzelner schon ändern

Fatalismus tötet. Ob Mensch oder Tier.

Blickfang 11.05.6014 a.l.

FB Seite Josef E. Weeke, Natukra, Blickfänge und Gedankensplitter…

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Fatalismus tötet.
Es gibt viele Arten zu sterben oder auch Wege, selbst einzelne Emotionen in uns abzutöten. Eine bei nahezu allen menschlichen Wesen mit in die Wiege gelegte Emotion ist das „Mitgefühl“. Mitgefühl zeichnet uns aus und verbindet uns überall auf der Welt. Mehr noch wie ne gereichte Fluppe oder nen Fick aus Gefälligkeit.

Mitgefühl ist eine wunderbare und friedliche Emotion. Leider wird sie uns abtrainiert. Je reicher und souveräner das Herkunfstland, destso besser und ausgewogener die Trainingseinheiten, welche man chancenlos -ohne es zu bemerken- vom Staat und den Medien gereicht bekommt und kon-sum-miert….

Dabei macht es nahezu kaum einen Unterschied mehr, ob ich mich mit meinem Nächsten über das Morden in der Ukraine oder auch das Morden in KZ änlichen Einrichtungen namens Schlachthäuser oder Massentierhaltung auseinander setzen möchte.

Meist höre ich das „Totschlagargument“ : „Was kann ich als einzelner schon ändern?“

Und im Vertrauen in seine eigene Antwort fest verankert und durch Staat und Medien, wie auch dem Verhalten der grossen Masse bestärkt, versinkt man wieder in die eigene mit-menschliche Bedeutungslosigkeit und Starre.

Starre tötet. Fatalismus tötet.

Wenn DU aufhörst, Fleisch zu essen, sterben 37 Tiere weniger pro Jahr. Gemessen an einer Durchschnittslebenserwartung somit bis zu 3000 Tiere weniger. Ich habe genug Anteil am Tod von Mitwesen gehabt, dies erkannt und somit geändert.

Wenn DU für Frieden bist und in einer Stadt wohnst. Was hindert dich daran, auf eine Montagsdemo zu gehen und Zeichen für den Frieden zu setzen. Die Angst, als Neurechter bezeichnet zu werden?Besser ein konstruierter Neurechter und Frieden, wie fatalistisch vor dem Fernseher auszuharren, bis die Bomben fliegen.

Mich bezeichnen manche Menschen als Putler, faschistischem Kampfveganer oder einfach nur Gutmenschen. Nichts von alledem bin ich.

Ich bin nur ich. Und ich habe Krieg, Mord, Hass, Neid und Gier einfach nur satt.

Also rede und agiere ich.

Fatalismus tötet. Durch die uninteressierte Haltung der meisten meiner Nächsten muss ich mich beständig neu erden. Neu motivieren. Nicht für den Frieden, sondern um Kraft zu schöpfen, dass es nicht vergebens sein mag…..

….somit tötet Fatalismus auch einen Teil in mir. Denn es wird immer schwieriger, gegen eine Mauer der Ignoranz anzulaufen.

Ich mag es nicht, dass schon ein Teil in mir getötet wird. Ebenso möchte ich dir bei deinem schleichenden Tot nicht zusehen.

Lieber möchte ich, dass wir uns in Liebe vereinigen und miteinander teilen. Ist doch genug für alle Lebewesen da. Davon abgesehen schmecken Tomaten doch eh besser wie Lab.

Hilf mir, ein Zeichen gegen Fatalismus und Ignoranz zu setzen. Fatalismus ist der Nährboden, auf dem Rassismus, Spezieismus, Sexismus wie auch Faschismus gedeihen. Nicht die Regierungen und Medien töten unseren Geist.

Wir tun es selbst, ganz fatalististisch und dann zuweilen auch fanatisiert.

Beitrag darf gerne als Zeichen des Friedens und des Mutes geteilt werden.

Herzlichst

Josef E. Weeke
Natukra